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Forderungsmanagement im NKF


Zielgruppe:

Kämmerer/-innen und Verantwortliche aus Finanzwesen sowie Kasse/ Vollstreckung

Beschreibung:

Die Debitoren als Offene Posten im Sinne von Forderungen sind eine wesentliche Position in der kommunalen Bilanz. Sie basieren auf bereits gebuchten Erträgen, sind aber noch nicht realisiert. In vielen Fällen sind diese Forderungen im Nachhinein oder bereits bei Buchung zu berichtigen, wenn eine (vollständige) Eintreibung nicht realistisch erscheint. Grundsätzlich hat sich bei der Behandlung dieser offenen Posten im Zuge des NKF nur die Darstellungsform geändert, die thematischen Zusammenhänge sind grundsätzlich fortbestehend.

Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage der Kommune ist die Eintreibung der offenen Posten aber von vordringlicher Bedeutung. Neben Argumenten des Ordnungs­gedankens und der Steuergerechtigkeit treten hierbei betriebs­wirtschaft­liche Aspekte: Welche Vollstreckungsintensität ist insgesamt gesehen wirtschaftlich – sowohl kurzfristig mit Blick auf nur eine Forderung wie auch langfristig mit Blick auf dadurch bedingte mögliche Verschlechterungen der Zahlungs­moral? Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob eigentlich unein­bringliche Forderungen durch Verkauf an Inkasso-Gesellschaften zum Vorteil des kommunalen Haushalts anteilsmäßig realisiert werden können. All dies sind Ansatzpunkte für ein umfassendes Forderungsmanagement.

Die Stadt Dortmund hatte 2006 den kommunalen Haushalt gemäß dem NKF umgestellt. Nachfolgend wurde erprobt, welche Verfahren eines Forderungs­manage­ments umgesetzt werden können. In der Veranstaltung werden grund­legende Überlegungen und Umsetzungsfragen in dieser Hinsicht umfassend dargestellt und zur Diskussion gestellt.


Inhalt: 
  • Was bedeutet Forderungsmanagement?
  • Forderungen im Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF)
  • Bausteine eines Forderungsmanagements
  • Der Verkauf von Forderungen an Inkasso-Unternehmen?
  • Rechtliche Begrenzungen und Möglichkeiten zur Einbeziehung privater Dritter im Inkasso
  • Verfahren eines Forderungscontrollings
  • Überlegungen für ein zukunftgerichtetes Forderungsmanagement in Kommunen
  • Werkstattbericht eines Einführungsprojektes
  • Praxisfälle und Umsetzungsüberlegungen
  • in Bilanz und GuV
  • Werthaltigkeit von Forderungen
  • Wertberichtigung von Forderungen

Als Vorkenntnisse werden vertiefte Kenntnisse im kommunalen Rechnungs- und Kassenwesen empfohlen.



Ort: ifV im Wissenschaftspark, Munscheidstraße 14, Gelsenkirchen

Referenten: Stefan Biermann, Stadt Dortmund

Entgelt: 150,00 €

Uhrzeit: 09:00 - 16:00 Uhr



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