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Neuregelung des Mutterschutzrechts einschließlich MuSchArbV


Zielgruppe:

Seminar für Fachbereichsleiter/innen, Abteilungsleiter/innen in den Dienststellen der Kommunal- und Landesverwaltung sowie

Gleichstellungsbeauftragte der Hoch- und Fachhochschulen, Mitarbeiter/innen von Familienbüros, Fachbereichskoordinatoren/-koordinatorinnen der Hochschulen.


Beschreibung:

Der Bundestag hat am 30. März 2017 in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beschlossen. Mit diesem Gesetz soll der bestmögliche Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen gewährleistet werden. Die Neuregelungen gelten im Wesentlichen seit dem 1. Januar 2018.

Erstmals umfasst das Mutterschutzgesetz auch Studentinnen. Soweit die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt oder Studentinnen ein im Rahmen der hochschulischen Ausbildung verpflichtend vorgegebenes Praktikum ableisten sind die Regelungen zu beachten.

Allerdings ergeben sich für Studentinnen im Mutterschutz Besonderheiten. Beispielsweise können Studentinnen auch in der nachgeburtlichen Schutzfrist an Seminaren und Prüfungen teilnehmen, wenn sie dies wünschen.

Für die Hoch- und Fachhochschulen bedeutet dies, dass sie erstmals arbeitgeberähnliche Aufgaben wahrnehmen müssen. Dies umfasst das Aufstellen einer Gefährdungsbeurteilung für schwangere oder stillende Studentinnen genauso wie Mitteilungspflichten der Schwangerschaft an die zuständige Aufsichtsbehörde.

Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über den Mutterschutz und eine Orientierungshilfe im Dschungel der neuen Aufgaben und Anforderungen für die verantwortlichen Stellen.

Teilnehmer/innen können uns vorab per E-Mail unter der Adresse info@ifv.de Fragen zusenden, auf die sie in der Veranstaltung eine Antwort wünschen.


Inhalt: 

Grundlagen des Mutterschutzes

  • Was ist Mutterschutz?
  • Welche Mutterschutzfristen gibt es?
  • Welche finanzielle Absicherung während des Mutterschutzes ist vorgesehen?
  • Wer ist verantwortlich für die Umsetzung des Mutterschutzes?
  • Wer berät bei Fragen und Unklarheiten?

Die Rolle der Hochschulen/Fachhochschulen bei der Umsetzung des Mutterschutzes für Studierende

  • Mitteilung der Schwangerschaft an die Aufsichtsbehörde,
  • Entwerfen einer Gefährdungsbeurteilung,
  • Gestaltung der Lehrbedingungen,
  • Aushang des Mutterschutzgesetzes,
  • Unzulässige Tätigkeiten/Gefährdungen,
  • Verbot des Unterrichts nach 20 Uhr und Ausnahmetatbestände,
  • Verbot des Unterrichts über 8,5 Stunden täglich und Ausnahmetatbestände,
  • Freistellung für Untersuchungen,
  • Freistellung zum Stillen,
  • Verzicht auf Schutzfristen und Teilnahme an Prüfungen sowie
  • Nachteilsausgleich.
Die Themen sind als Hinweise zu verstehen und können durch Fragen an die Referentin ergänzt werden.

Ort: ifV im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Referenten: Marcel Petermann, Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Köln

Entgelt: 189,00 €

Uhrzeit: 09:00 - 16:00



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