Aufgabenkritik und Optimierung von Geschäftsprozessen
Die prekäre Finanzsituation zwingt viele Verwaltungen zu drastischen Einsparungen. Traditionelle Ansätze wie der Abbau von Leistungen und die Reduzierung von Standards versprechen jedoch kaum noch Erfolg und sind in der Bevölkerung schwer zu vermitteln. Damit rückt die Erschließung verwaltungsinterner Rationalisierungspotenziale zunehmend in den Blickpunkt.
Impulse wie die EG-Dienstleistungsrichtlinie und dieRenaissance der kommunalen Zusammenarbeit befördern das Interesse, die kommunalen Leistungsprozessen zu optimieren. Es geht dabei nicht nur um die Optimierung einzelner Prozesse, sondern um die Entwicklung eines umfassend verstandenen Prozessmanagements, das sowohl leitendes Prinzip der Steuerung laufender Aktivitäten als auch strukturierendes Merkmal der Organisation sein kann.
Vielfach behindern heute noch organisationsbedingte Schnittstellen optimale Abläufe und die Realisierung einer echten Ergebnisverantwortung für die Leistungen. Und: Nur optimierte Prozesse und das Wissen um ihren Ressourcenbedarf können einen wirksamen Beitrag zu effizienterem Personaleinsatz und damit zur Kostensenkung leisten.
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