Die Prüfung von Kostenberechnungen im Hoch-, Ingenieur-, Tief- und Straßenbau
Seminar-Nr.: 8421 Direkt zur Anmeldung / TermineRechnungsprüfer/-innen in Kommunalverwaltungen, insbes. Technische Prüfer/-innen
Nach der Gemeindeordnung NRW sind Investitionsbeschlüsse im Baubereich auf Grundlage einer Kostenberechnung nach DIN 276, bzw. adäquaten Kostenermittlungsverfahren durchzuführen.
Nicht erst seit dem Großflughafen Berlin- Brandenburg oder der Elbphilharmonie stellt sich in der kommunalen Rechnungsprüfung die Frage, ob eine geprüfte Kostenberechnung den Mandatsträgern eine ausreichende Kostensicherheit bis zur Fertigstellung eines Projektes bietet.
Im Seminar wird neben den Grundlagen zur Thematik auch die Frage behandelt, ob und wie belastbarere Kostenermittlungen generiert werden können.
Inhalte
- Grundlage und Zweck der Prüfung: §103 GO NRW, § 14 GemHVO NRW, Haushaltsplanung, Wer baut was für wen mit welchem Geld?
- Stufen der Kostenermittlung: Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag, Kostenfeststellung
- Die Pyramide der Kostentoleranzen
- Die Prüfung der Kostenberechnung für Hoch-/Ingenieurbau (DIN 276), Tief-/Straßenbau Kostenbestandteile (AKVS 2014)
- Inhalt/Bestandteile einer Kostenberechnung: Erläuterungsbericht, Kostenberechnung, Mengenermittlung, Pläne etc., Kostenaufstellung nach Kostengruppen, Detaillierungsgrad Kostenunsicherheit
- Die Prüfung der Preise: Baukostenindex , Ortsübliche Preise
- Inhaltlich technische Prüfung
- Ausblicke / Empfehlungen: Baubeschluss auf Basis gesicherter Planung, ggf. auf Basis einer entsprechend detaillierten KB durch Vorgriff auf nachgeschaltete HOAI- Phasen
Termine & Durchführungen
| Tag | Datum | Uhrzeit | Ort | Dozent(en) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 06.10.2026 | 09:00 – 16:00 | Wissenschaftspark Gelsenkirchen | Markus Vieten, Hildegard Heck |
Diese Fortbildung ist gemäß § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Der angegebene Preis ist der Endpreis.