Die Umsetzung eines „Straßenaufbruchs-Managements“
Seminar-Nr.: 6415Mitarbeiter/-innen aus der Verkehrsplanung und dem Tiefbau in Kommunalverwaltungen
Durch Frostphasen und starke Nutzung haben landläufig an den Gemeindestraßen ein verstärktes Schadensbild hervortreten lassen. Zwar sind Schadstellen eine unvermeidliche Begleiterscheinung des Alterungsprozesses von Straßen, starke Aktivitäten der Ver- und Entsorger bewirken selbst bei ordnungsgemäßer Ausführung eine Beschleunigung des Altersprozesses. Extrem problematisch wird die Aufbruchthematik bei nicht ausreichend sachgerechter Durchführung.
Zur systematischen Vermeidung von Substanz- und somit auch Vermögensschäden ist ein Aufbruchmanagement gefordert, das vermeiden helfen soll, dass in Zeiten der Finanzknappheit auch noch durch Eingriffe Dritter Vermögenswerte aufgezehrt werden.
Der Städte- und Gemeindebund NRW (StGB-NRW) hat mit diesem Ziel eine Arbeitshilfe für den Aufbau eines Aufbruchs-Management erarbeitet, das von den Referenten unter Beteiligung kommunaler Praktiker federführend erstellt wurde. Auf Basis dieser Arbeitshilfe werden in der Veranstaltung die einzelnen Konzeptionsnotwendigkeiten und -schritte aufgezeigt, mit Praxisbeispielen veranschaulicht und diskutiert
Inhalte
- Rechtliche Grundlagen von Aufgrabungen: Anforderungen, Rechte und Pflichten der Beteiligten
- Ziele und Leitlinien für ein Straßenaufbruchsmanagement
- Gestaltung von Konzessionsverträgen
- Erteilen von Genehmigungen / Optimierung von Genehmigungsverfahren
- Die korrekte Ausführung von Straßenaufbrüchen und Qualitätssicherungsmaßnahmen
- Erfassen und Verwalten von Straßenaufbrüchen mittels EDV / GIS
- Einführung einer kommunalen Baustellenkoordination
- Erkennen von baulichen Defiziten und deren Bewertung / Aufbruchkontrolle
- Verlängerung und Überwachung von Gewährleistungsfristen
- Regressansprüche und Schadenersatzpflichten
- Häufige Streitfälle / Rechtssichere Lösungsvorschläge
- Beispiele aus der Praxis
Das Seminar findet als Online-Seminar in BigBlueButton statt. Hier wird Ihnen ein Zugang zum e-Schulungscenter des ifV eingerichtet, von dem aus Dokumente angesehen und der Zugang zum Webseminarraum ermöglicht wird. Für die Teilnahme ist eine funktionierende Internet-Verbindung erforderlich, nach Möglichkeit ein Headset, zur Not kann über Festnetztelefon eine Tonverbindung aufgebaut werden. Ein Download von Programmdateien ist nicht erforderlich. Sie können rechtzeitig Funktionstests von Ihrem Arbeitsplatz aus tätigen – hierzu steht Ihnen die im Zweifel die ifV-Technik-Hotline zur Verfügung.
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