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Seminarinfo

Z-G Spezialveranstaltungen für Landesbehörden - Polizei

Begegnung mit Gewalt und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Gewalt (Intensivseminar, 2 Tage)

Zielgruppe

Mitarbeiter/-innen im Außendienst oder Publikumsbereichen mit Gefährungspotenzial von in Kommunalverwaltung und Job Centern

Beschreibung

In der täglichen Praxis gibt es immer häufiger Fälle tätlicher Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Die Zahl körperlicher Angriffe, Rempeleien, verbaler Attacken, Angriffe im Internet usw. hat deutlich zugenommen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Öffentlichen Dienst sind immer wieder Zielscheibe von Aggressionen. Aus Umfragen in den verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung ist deutlich erkennbar, dass immer mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Erfahrungen mit Gewalt machen.

Gegen jeden Vorfall muss offensiv vorgegangen werden. Betroffene und Arbeitgeber müssen ermutigt werden, Vorfälle jeder Art anzuzeigen und Beschäftigte gegen Gewaltattacken zu schützen. Es darf nicht sein, dass die Angst ständiger Begleiter der Aufgabenwahrnehmung ist.

Was aber können Mitarbeiter/innen zur Eigensicherung selbst tun, um bei der täglichen Arbeit Angriffe zu vermeiden oder abzuwehren, andernfalls einen solchen Vorfall zur Anzeige zu bringen bzw. mit den Folgen eines Angriffs umzugehen und Hilfe Dritter in Anspruch zu nehmen (Nachsorge). Die Auswirkungen psychischer und physischer Gewalt bis hin zur Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit sind nicht zu unterschätzen. Welche Pflichten hat der Dienstherr / Arbeitgeber in dieser Situation zu erfüllen?

Die Seminarinhalte stimmen im Wesentlichen mit den Ausführungen aus dem "Aktionsplan Gemeinsam gegen Gewalt - Aktionsbündnis zum Schutz von Feuerwehr- und Rettungskräften" überein.

Inhalt

  • Selbstbildnis der Mitarbeiter/innen des Außendienstes,
  • Möglichkeiten der Verbesserung des Verhältnisses Bürger/in und Außendienst,
  • Auswirkung der Art der Kommunikation auf den Gegenüber,
  • „Reden / Gesprächsführung“,
  • Körpersprache mit beispielgebenden Bildern,
  • Wahrnehmung des Gegenüber wie z.B. Dienstkleidung mit beispielgebenden Bildern,
  • Möglichkeiten der Früherkennung von Problemlagen durch Beobachtung von Mimik und Gestik des Gegenübers,
  • Wut und Aggression: Ursachen und Auslöser,
  • Grundlagen der Gefahrenminimierung,
  • Umgang mit Aggressionen im Bürgerkontakt,
  • Grundlagen der Eigensicherung sowie Nachsorge

Zu den Inhalten werden Praxisbeispiele gezielt erarbeitet. In Gruppen-/ Teamarbeit werden Lösungen gesucht und Ergebnisse mit folgenden Schwerpunkten von den TN präsentiert: "Persönliche Aggressionsauslöser", "Täter- Opferdefinitionen" und Grundsätze für eine sichere Arbeit". Zusätzlich wird der Punkt der Nachsorge nach einem psychischen/physischen Gewalterlebnis ausgiebig analysiert und entsprechende Lösungsstrategien erarbeitet.

Seminar-Nummer

P-1712

Ort

ifV im Wissenschaftspark
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen

Referenten

Manuela Mikkeleitis
Ronald Mikkeleitis

Entgelt

€ 368,00

Uhrzeit

09:00 - 16:00 Uhr

Termin

30.03.2020 - 31.03.2020

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