D.1 - Finanzen - Haushaltswesen
Das Haushaltssicherungskonzept I – Rechtliche Grundlagen und Anforderungen
Zielgruppe
Zielgruppe der Veranstaltung sind Kämmerer/-innen, Verantwortliche und Mitarbeiter/-innen aus dem Finanzwesen sowie aus Aufsichtsbehörden
Beschreibung
Die gravierende Unterfinanzierung der kommunalen Aufgaben bringt die meisten Kommunen in Nordrhein-Westfalen in große Probleme, einen Haushaltsausgleich zu erreichen. Für viele Kommunen droht die Notwendigkeit eines Haushaltssicherungskonzeptes – auch für Gemeinden, die in der Vergangenheit nie Berührungspunkte mit solchen Instrumenten gehabt haben. Hier besteht ein erhöhter Bedarf an grundsätzlichem Wissen wie auch praktischem Erfahrungswissen zur Umsetzung. Genau hierfür ist die Seminarreihe „Das Haushaltssicherungskonzept“ entstanden.
Im Seminar „Das Haushaltssicherungskonzept I“ werden die rechtlichen Grundlagen und Anforderungen zur Erstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes systematisch dargestellt. Im Fokus stehen dabei auch Gestaltungsspielräume in den Aufstellungspflichten, aufsichtsbehördliche Ermessensentscheidungen und Rechtsfolgen nicht genehmigter Haushaltssicherungskonzepte.
Inhalt
- Haushaltsausgleich und Haushaltssicherung
- Die Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes
- Effekte aus dem dritten NKF-Weiterentwicklungsgesetz NRW: Der Umgang mit Verlustvorträgen
- Die mittelfriste Ergebnisplanung
- Bestandteile und Aufstellung des Haushaltssicherungskonzepts
- Die Maßnahmenliste
- Kriterien für die Genehmigung eines Haushaltssicherungskonzeptes
- Rechtsfolgen nicht genehmigter Haushaltssicherungskonzepte
Seminar-Nummer
S-7011
Ort
ifV im Wissenschaftspark
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Referenten
Prof. Dr. Christian Fritze
Entgelt
€ 240,00
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Termin
09.06.2026